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	<title>Das Niveau</title>
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		<title>18. &amp; 19.5.2013 &#8211; MPS Hohenwestedt</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 13:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourtagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben, gerade aus Rastede zurück, den Master unseres neuen Albums fertig gestellt und einen hier nicht näher zu spezifizierenden Song für Saltatio Mortis’ nächste Single aufgenommen, da müssen wir]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben, gerade aus Rastede zurück, den Master unseres neuen Albums fertig gestellt und einen hier nicht näher zu spezifizierenden Song für Saltatio Mortis’ nächste Single aufgenommen, da müssen wir schon wieder los auf Tour. Es bleibt kaum ein Moment zum Verschnaufen, denn mittendrin haben wir noch einen Termin wegen unseres ersten Musikvideos, das wir Ende Mai drehen.<span id="more-953"></span>Sören und ich sind also beide nicht besonders fit, als wir am Samstag in Hohenwestedt ankommen. Das Wetter – bedeckt, aber ohne Regen – hält sich schon den ganzen Tag so, sagt unser Taxifahrer, der witzigerweise ursprünglich aus Berlin kommt. „Vierzig Jahre Berlin ham jereicht“, erklärt er seine Entscheidung, der Ruhe wegen aufs Land gezogen zu sein. Ich kann es ihm nicht verdenken. Berlin ist wunderschön, aber irgendwann werde ich sehr sicher in meine niedersächsische Heimat zurückziehen.</p>
<p>Jetzt aber bin ich erstmal in der schleswig-holsteinischen Provinz und bereite mich auf den ersten Gig vor. Bei dem ist es schon so brechend voll vor der Bühne, dass ich mich frage, wie es wohl erst beim Nachtkonzert aussehen wird. Und wie erwartet steigert sich die Anzahl der Leute von Konzert zu Konzert, bis wir vor einer nur krass zu nennenden Menge unser Nachtkonzert spielen.</p>
<p>Am Sonntag haben wir unser erstes Konzert erst recht spät um 18 Uhr, und die beiden anderen Gigs folgen schnell danach. Nach dem zweiten Gig müssen wir die Bühne wechseln, weil wir unser Abendkonzert auf der Festivalbühne spielen. Unser Taxifahrer steht in der ersten Reihe und wird, wie so viele andere Zuschauer vor ihm, in unser Programm eingebaut. Das stört ihn aber nicht nur nicht, nein er hat sogar Lob für uns. Von einem echten Berliner Lob für unsere mit Berliner Schnauze versehene Show zu hören, freut mich, vollkommen wurscht, ob er im Exil lebt oder nicht. Ich lebe ja auch im Exil, nur eben andersherum.</p>
<p>Ins frei gewählte Exil Berlin geht es für uns am nächsten Tag zurück. In Hamburg regnet es und die ganze Fahrt über ist es bedeckt. Was für ein merkwürdiger Sommer.</p>
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		<title>10. &amp; 11.05.2013 &#8211; MPS Rastede</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 13:33:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sören</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourtagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[In Rastede haben wir das aller erste Mal überhaupt einen Tag mit nur einem einzigen Auftritt. Nur ein Abendkonzert. Herrlich. Ich hoffe wir dürfen uns so langsam daran gewöhnen. Man]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Rastede haben wir das aller erste Mal überhaupt einen Tag mit nur einem einzigen Auftritt. Nur ein Abendkonzert. Herrlich. Ich hoffe wir dürfen uns so langsam daran gewöhnen. Man reist an, isst erst mal noch gemütlich etwas, baut den Merch auf, trinkt n Bierchen und dann ab auf die Bühne. Eine Stunde Abendkonzert, eins-zwei Zugaben, Unterschriften und Co und dann an die Taverne/in den Backstage, Bierchen trinken und Abend ausklingen lassen&#8230; Man, so könnte der Tag immer aussehen.</p>
<p><span id="more-950"></span><br />
Das Konzert ist der Hammer, wir sind direkt von 0 auf 180 und die Menge ebenso. Das Niveau auf der Feuerspektakelbühne, eher die Seltenheit. Aber ich würde sagen, Vorsicht Kalauer: Feuerspektakelprobe bestanden. Es ist mal wieder so herrlich und das Publikum der Hammer, dass wir von den 60 Minuten Zeit, vielleicht fünf bewusst mitbekommen.</p>
<p>Der nächste Tag beginnt mit Regen. So ein Ärger, dabei war doch gutes Wetter angesagt&#8230; Es gibt immer mal wieder vereinzelte Schauer über den Tag verteilt. Besonders schlimm trifft es unser zweites Konzert, dessen Ende in einem sintflutartigen Regenguss endet. Zum Glück gibt es links und rechts der Bühne Sonnensegel. Doch allen die Leute, die bis dato vor der Bühne standen, bieten auch diese zwei Segel nicht genug Platz, so das der Platz vor der Bühne schlagartig leerer wird. Nur einige wenige Hartgesottene bleiben ungerührt stehen und lassen sich bis zu den Knochen durchweichen. Danke an dieser Stelle an alle die da unten so vehement ausgeharrt haben. Oder wart ihr einfach zu betrunken um überhaupt zu realisieren, das es geregnet hat&#8230;?</p>
<p>Bei unserem Abendkonzert haben wir Glück und es bleibt trocken. Das Publikum ist wieder einmal klasse und so werden wir auch heute Abend, nicht ohne zwei Zugaben von der Bühne gelassen. Danke Rastede für diesen warmen Empfang.</p>
<p>Den Abend lassen wir gemütlich an der Taverne zum schwarzen Kater ausklingen,  wo wir uns bis zum Feierabend-Bierstopp  festquatschen.</p>
<p>Ach ja, irgendwie hat so ein Tag mit drei Konzerten ja auch seinen Reiz&#8230;</p>
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		<title>27.4.2013 &#8211; MPS Weeze</title>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 13:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourtagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[So viel vorweg: Das MPS in Weeze ist allein schon deswegen um Längen besser als im Vorjahr, weil es nicht nur nicht regnet, sondern auch die Sonne scheint. Dass es,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So viel vorweg: Das MPS in Weeze ist allein schon deswegen um Längen besser als im Vorjahr, weil es nicht nur nicht regnet, sondern auch die Sonne scheint. Dass es, schiebt sich eine Wolke vor die Sonne, kühl bis kalt ist, ist noch zu verkraften. Und am Ende reicht die eine Stunde leichten Sonnenscheins, die ich damit verbringe, backstage zu lesen, für einen veritablen Sonnenbrand. Doch so fängt es nicht an.<span id="more-928"></span>Die Sonne scheint, als wir am Freitag in Berlin in die Bahn steigen, und ich muss meine Strickjacke ausziehen, weil ich schwitze. Als wir sechs Stunden und nur ein paar hundert Kilometer später in Weeze ankommen, ist es so kalt, dass ich einen Mantel bräuchte. Besondere Vorfreude weckt das nicht gerade.</p>
<p>Am nächsten Morgen aber, bei der Ankunft auf dem Festivalgelände, scheint die Sonne. Zwar ist es immer wieder bewölkt, aber wenn die Sonne rauskommt, bleibt sie umso länger zu sehen und zu spüren: Ich hatte beinahe vergessen, wie warm sie sein kann.</p>
<p>Wir teilen uns die Bühne mit den Streunern und mit Omnia. Sören kennt letztere schon länger, ich habe sie im letzten Jahr auf dem MPS in Köln kennen gelernt und mich darüber gefreut, dass sie uns mit (dem neuseeländischen Comedy-Folk-Duo) <a href="http://www.youtube.com/watch?v=WGOohBytKTU">Flight of the Conchords</a> verglichen haben. Was für eine fucking Ehre.</p>
<p>Jetzt und hier in Weeze haben wir das erste Mal ein bisschen Zeit, uns näher kennen zu lernen. Ich komme fast zu spät zu einem Auftritt, weil ich mit dem Gitarristen Philip jamme. Das alleine macht schon Spaß, dass er sich in meine <a href="http://www.coleclarkguitars.com/">Cole Clark</a> verliebt, noch mehr. Ich kriege dafür, dass ich das sage, keine Kohle von der kleinen australischen Gitarrenbaufirma. Aber meinen Musikerkollegen diese so liebevoll gearbeitete und so warm, bassig und voll klingende Gitarre zu empfehlen, mache ich auch so.</p>
<p>Omnia haben an diesem Wochenende einen neuen Merchstand, ihren alten leihen sie uns, da unserer noch von der letzten Saison bei unserer Mercherin in Hamburg ist. Der Tag ist trotz der alle Kleidungsschichten durchdringenden Kälte, die nach dem Sonnenuntergang hereingebrochen ist, perfekt, als wir beim Abbau fragen, ob sie uns den Stand vielleicht verkaufen – und Sänger Steve ihn uns schenkt. Einfach so. Weil er uns mag. Das Kompliment geben wir gerne zurück: Wir mögen euch auch. Und sagen noch ein Mal herzlich &#8220;DANKE!&#8221;.</p>
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		<title>20.04.2013 &#8211; MPS Bad Säckingen</title>
		<link>http://www.dasniveau.de/2013/04/20-04-2013-mps-bad-sackingen/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 09:21:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sören</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourtagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Haach wie herrlich, das Wetter ist bestens, ich habe die letzten 3 Tage die Berliner Umgebung mit dem Motorrad unsicher gemacht und steige bei gut 17 Grad und Sonnenschein in]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haach wie herrlich, das Wetter ist bestens, ich habe die letzten 3 Tage die Berliner Umgebung mit dem Motorrad unsicher gemacht und steige bei gut 17 Grad und Sonnenschein in den Zug gen Schweizer Grenze. Acht Stunden später allerdings muss ich leider feststellen, dass es im Süden Deutschlands, ganz entgegen des gewohnten Nord-Süd-Bildes, ganz schön frisch ist. Zu allem Überfluss regnet es auch noch ganz fein und macht das ohnehin ungemütliche Wetter damit noch ein bisschen ungemütlicher. Auf dem Fußmarsch zu unserem Hotel gehen wir eine zeitlang am Ufer des Rheins entlang und auch wenn meine Heimat knapp 500km entfernt ist, fühle ich mich ein bisschen heimisch. Oh du schöner Vater Rhein.</p>
<p><span id="more-926"></span></p>
<p>Der nächste Tag ist wettertechnisch leider nur wenig besser, immerhin bleibt es fast den ganzen Tag trocken. Wir spielen unter einem kleinen Zelt direkt neben dem Bad Säckinger Schloss. Es ist zwar die kleinste Bühne &#8211; um nicht zu sagen Bühnchen &#8211; im Schlossgarten, aber die Atmosphäre ist super. Das merken wir auch bei den Konzerten. Es ist jedes Mal brechend voll und trotz der Tatsache, dass wir unverstärkt spielen und damit natürlich sehr leise sind, haben wir mit diesem Platz, den akustisch besten auf dem ganzen Plan erwischt. Ich schlendere zwischen den Konzerten immer mal wieder durch den Park und schaue mir einige andere Konzerte an. Zackenflanke (Bühne 1) und Metusa (Bühne 2) haben trotz der Dudelsäcke und wesentlich lauteren Instrumenten und mehr Mitgliedern, teilweise arg mit dem Sound zu kämpfen, so dass in der zehnten Reihe schon kaum noch etwas zu hören ist. Der Platz vor der Bühne ist für unplugged Konzerte einfach zu groß und damit zu laut. Man muss sich, je weiter man hinten steht, wirklich anstrengen etwas zu hören, vom Textverständnis ganz zu schweigen.</p>
<p>Wir, auf unserer Minibühne unter dem Sonnen- bzw. hier eher Regensegel, geniessen jedes unserer drei Tageskonzerte und das Publikum anscheinend auch, denn bei jedem Konzert wird es noch ein klein wenig voller. Trotz anfänglicher Sorge um unsere Stimmen und der Lautstärke auf dem Platz ist es toll mal wieder komplett unverstärkt zu spielen. Wenn wir leiser werden, wird sofort auch die Menge vor der Bühne leiser um noch verstehen zu können was wir sagen und singen. Ein tolles Gefühl, direktes Feedback wer überhaupt noch zuhört :-)</p>
<p>Trotz allem freuen wir uns nach über zweieinhalb Stunden Konzert natürlich auch wieder auf die nächsten Märkte, auf denen wir wieder genau so viele Menschen erreichen, ohne unsere Stimmen bis zum Anschlag zu strapazieren. Oh du schöne Technik. Falls diese irgendwo allerdings einmal ausfallen sollte, sind wir auch dafür nun wieder bestens gewappnet.</p>
<p>Der Abend klingt, wie so oft, an der Taverne zum schwarzen Kater aus, wo im Kreise von lieben Kollegen, Metusa, Opus Furore, Nachtwindheim, das ein und andere Bier verköstigt wird. Wir harren mal wieder aus, bis die Taverne schliesst und trollen uns langsam vom Platz. Was für ein schöner Tourauftakt. MPS-Saison, du kannst kommen.</p>
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		<title>06.04.2012 &#8211; MPS-Jubiläum &#8211; Dortmunder Westfallenhalle</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 07:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourtagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Der lange Winter ist noch immer nicht vorbei, als wir Berlin gen Dortmund verlassen. Ein Freund hat vor ein paar Tagen auf Facebook geschrieben, er habe nicht vor vielen Dingen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der lange Winter ist noch immer nicht vorbei, als wir Berlin gen Dortmund verlassen. Ein Freund hat vor ein paar Tagen auf Facebook geschrieben, er habe nicht vor vielen Dingen Angst, aber vor dem „Jahr ohne Sommer“ schon. Darunter ein Link zu einem Wikipedia-Artikel über das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jahr_ohne_Sommer">Jahr 1816</a>. Ich merke, dass auch ich nicht ohne diese Angst bin.<span id="more-919"></span>Es ist kalt, als wir freitagabends in Dortmund ankommen. Heute – Achtung, sarkastische Anführungszeichen – „spielt“ Justin Bieber in der Dortmunder Westfalenhalle, aber er ist spät dran. Enttäuschte und genervte Eltern warten vor der Halle und in der Lobby unseres Hotels, das direkt um die Ecke liegt, darauf, dass das Konzert endlich anfängt. Wie wir am Samstagmorgen erfahren, hat er mit dreieinhalb Stunden Verspätung begonnen. Das Gerücht kursiert, er sei traurig gewesen und habe deswegen den Backstage nicht verlassen. Man kann über Biebers Musik und seinen Lebenswandel ja gerne lästern (so wie ich am Anfang dieses Absatzes auch), aber in einem hat er meine Sympathie: Wie soll man als Jugendlicher, der in die Maschinerie des Musikbusiness gerät, auch locker bleiben, wenn man keine Zeit hat, dieses Lockerbleiben zu lernen, weil Jugend und Pubertät voll sind mit Gigs, mit wahnhaft kreischenden Fans, mit plötzlichem Erfolg und riesenhaftem Reichtum? Wen wundert es, dass jugendliche Popstars früh anfangen, zu vögeln, zu trinken und Drogen zu nehmen? Irgendwo muss das Gefühl von Sicherheit ja herkommen. Ich merke, wie dankbar ich bin, eine ruhige Jugend auf dem Land verbracht zu haben und – Achtung, Knallerpointe! – erst mit Ende Zwanzig Popstar wurde.</p>
<p>Trotz dieser sympathiereichen Gedanken spielen wir bei unserem ersten Auftritt draußen auf dem kleinen vor der Halle aufgebauten Markt eine spöttische Impro über Justin Bieber. Unseren eigentlichen Auftritt in der Westfalenhalle haben wir erst nachts, nach SaMo. Die halbe Stunde ist so schnell vorbei, dass wir den Gig gar nicht richtig mitbekommen. Wieder ein Mal tritt der Effekt auf, den ich schon so oft beobachtet habe: Dass sich die tatsächliche Spielzeit anfühlt wie nur ein paar Minuten. Und nach diesen paar Minuten ist es auch schon wieder vorbei. So viel ist sicher und bemerkenswert zugleich: Dafür, dass die Zuschauer schon seit 13 Uhr hier sind, trinken, tanzen und feiern, sind sie erstaunlich gut drauf.</p>
<p>Als wir uns am nächsten Tag auf den Weg zurück nach Berlin machen, scheint – wie als Zeichen – die Sonne. Der Winter ist vorbei, der Frühling macht sich zaghaft auf den Weg. Guter Tourauftakt.</p>
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		<title>Crowdfunding zum neuen Album</title>
		<link>http://www.dasniveau.de/2013/03/crowdfunding-zum-neuen-album/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 14:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach über zwei Jahren des Wartens erscheint am 19. Juli unser drittes Studioalbum &#8220;Rockt!&#8221;: In einer Standard Edition sowie in einer Special Edition. Das Besondere: IHR bestimmt, wie viele Special]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach über zwei Jahren des Wartens erscheint am 19. Juli unser drittes Studioalbum &#8220;Rockt!&#8221;: In einer Standard Edition sowie in einer Special Edition. Das Besondere: IHR bestimmt, wie viele Special Editions des Albums es geben wird.</p>
<p>Das Album nämlich realisieren wir zusammen mit euch über eine Crowdfundingkampagne auf Startnext, bei der es allerlei Gimmicks gibt: Euren Namen im Booklet, ein Dankes-T-Shirt, das es nur im Rahmen der Kampagne gibt und noch viel mehr.</p>
<p>Zeitgleich zum Album planen wir auch eine Tour. Und auch hier habt IHR in der Hand zu bestimmen, wo wir spielen.</p>
<p>Alles Weitere <a href="http://www.startnext.de/pages/dasniveaurockt">hier</a>.</p>
<p>Schaut doch mal rein, wir würden uns freuen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>13.12.2012 &#8211; Nürnberg &#8211; Hirsch (Glühmetfestival)</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 19:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourtagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin nicht gerade besonders motiviert, als wir uns, Berlin verlassend, gen Nürnberg aufmachen. Es ist eigentlich das Halbjahr, in dem ich ein neues Buch schreibe, und jetzt sind wir]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nicht gerade besonders motiviert, als wir uns, Berlin verlassend, gen Nürnberg aufmachen. Es ist eigentlich das Halbjahr, in dem ich ein neues Buch schreibe, und jetzt sind wir ständig mit der Band unterwegs und ich habe noch keine Zeile geschrieben. Aber was tut man nicht alles für Money und Fame&#8230; Frohnatur Sören, der ausdauernd &#8220;die Welt mit seinem Sonnenschein vollkotzt&#8221; (Zitat Dr. Cox) ist von fehlender Motivation weit entfernt. Er freut sich aufs Konzert, schließlich is es das letzte des Jahres.<span id="more-864"></span>Und wie sollte es auch anders sein: Am Ende behält er mit seinem Optimismus Recht, schließlich ist das Konzert wohl das beste, weil politischste dieses Jahres.</p>
<p>Waren wir in Regensburg mit unserem politischen Programm voller Hitlerwitze noch böse auf die Nase gefallen, so kommt genau dieses Programm in Nürnberg &#8211; auf dem Feuerschwanzschen Glühmet-Festival &#8211; umso besser an.</p>
<p>Die Leute sind empfänglich für Begrüßungen wie &#8220;Herzlich willkommen auf dem diesjährigen Reichsparteita-&#8230; Ups, ich meinte etwas anderes&#8230;&#8221;, verstehen, warum wir diese Art Witze reißen und freuen sich auch noch drüber.</p>
<p>Aber es ist nicht nur die politische Message, es ist wohl auch die Tatsache, dass es unser diesjähriger Abschlussgig ist. Unser letzter Gig in 2011 &#8211; auf dem MPS in Singen &#8211; war ebenfalls total brillant.</p>
<p>Und das sind keine Zufälle, es ist vielmehr die Magie des letzten Augenblicks, so cheesy das auch klingen mag. Sowohl das Publikum als auch wir wissen, dass wir uns für ein halbes Jahr nicht sehen. Umso näher rücken also alle zusammen, umso mehr feiern alle. Wie als würde morgen die Welt untergehen, und heute müsse nochmal alles gesagt, alles gelacht und alles getrunken werden.</p>
<p>Kein Wunder, dass Sören und ich (das atheistische Äquivalent von) selig sind, als wir die Bühne verlassen. Dass Nürnberg nicht Berlin ist merken wir spätestens, als wir nach dem Einpacken noch Ausgehen wollen, aber um diese Uhrzeit nichts mehr offen hat.</p>
<p>Wir verabschieden uns also &#8211; Sören fährt schon in die Heimat, ich zusammen mit Feuerschwanz nach Berlin, mein <a href="http://http://de-de.facebook.com/pages/Vorband/143346275700697">Soloalbum</a> fertig aufnehmen.</p>
<p>Liebe Freunde: Ich dachte, SaMo seien Vögel. Feuerschwanz sind ganz ihrem Namen gemäß crazy. Im guten Sinne. Und dufte natürlich. Danke nochmal fürs Mitnehmen, ihr Lieben. Und natürlich für die Einladung zum Glühmetfestival.</p>
<p>Danke natürlich auch an unsere Fans. 2012 mag in weiten Teilen ein großer Haufen munter duftender Exkremente gewesen sein, viele Gigs aber &#8211; etwa auf dem Feuertanz, dem BWOA, der Chisaii-Con und natürlich etliche auf dem MPS &#8211; waren wieder sehr denkwürdig. Danke für Euren Applaus, Euer Lachen und Eure Kritik. (Letztere ist uns zwar wurscht, es klingt aber so schön verständnisvoll, wenn wir das schreiben.)</p>
<p>Im Ernst: Dass es uns in dieser Form und Häufigkeit gibt, ist auch euch zu verdanken. (Bin das nur ich oder muss noch wer bei &#8220;Form und Häufigkeit&#8221; an Stuhlgang denken?)</p>
<p>Jetzt wirklich ernst: Danke. Habt tolle Weihnachtstage, ein awesomes Silvester und freut Euch auf erste Nachrichten aus dem Studio ab Mitte Januar und das fertige (dritte Studio-) Album im Sommer 2013.</p>
<p>Bis dahin: Peace, yo.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>01.12.2012 &#8211; Steyr (A) &#8211; KuFa Röda</title>
		<link>http://www.dasniveau.de/2012/12/01-12-2012-steyr-a-kufa-roda/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 12:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sören</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourtagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist es soweit: Das Niveau wird international! Naja, es ist zwar „nur“ Österreich, aber immerhin handelt es sich hier und heute um unseren aller ersten Gig im Ausland überhaupt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist es soweit:<br />
Das Niveau wird international!</p>
<p>Naja, es ist zwar „nur“ Österreich, aber immerhin handelt es sich hier und heute um unseren aller ersten Gig im Ausland überhaupt. Fucking Yeah, wir werden doch noch eine durch die Wlt tingelnde, Hotelzimmer zerstörende Rocklegende!<span id="more-844"></span></p>
<p>Der Abend gestern endete mit einer Menge Alkohol X und einer kleinen Menge hartgesottener Y, im noch stehenden Nightliner Z.</p>
<p>X+Y/Z =  eine angetrunkene Meute die nichts Besseres zu tun hat, als sich stundenlang Witze zu erzählen, wie zum Beispiel:</p>
<p>Warum ist die Pause bei Konzerten immer nur 15 Minuten lang?<br />
Damit man den Schlagzeuger nicht neu anlernen muss.</p>
<p>Oder auch:</p>
<p>Was ist der Unterschied zwischen einer Kettensäge und einem Dudelsack?<br />
Mit der Kettensäge kann man besser improvisieren.</p>
<p>Dementsprechend spät stehe ich heute wieder auf. Naja, 13 Uhr geht ja noch. Außerdem fängt unser Soundcheck heute erst wieder um viertel nach Sieben an. Genug Zeit also sich die Stadt anzuschauen. Doch zuerst ist frühstücken angesagt. Ich gehe in den Backstage, schaue kurz irritiert, mache es dann aber wie ungefähr 50% der Anwesenden, schnappe mir ein halbes Brötchen und mache die erste Flasche Bier des Tages auf. Rock’n’Roll Frühstück. Fehlt nur noch die Fluppe, aber wie sagt Arnie in Total Recall so schön?</p>
<p>„Zigarette?“<br />
„Nein danke, ich trinke.“</p>
<p>So, nun aber ab in die Stadt. Das Städtchen, wie man es fairerweise nennen muss, um Ikonen wie Berlin und München nicht auf den Schlips zu treten, ist wirklich schön. Verwinkelt schmiegt es sich durch viele kleine, schmale Gässchen und Sträßchen den Berg hinauf. Fachwerkhäuser stehen gedrungen zwischen Steinbauten des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts.</p>
<p>Ich mache es mir erst einmal mit einem Raclettebrot und einem Glühwein auf dem wirklich niedlichen Christkindlmarkt auf dem Schlossplatz gemütlich. Herrlich wenn der Soundcheck erst so spät ist. Man hat noch richtig Zeit sich ganz in Ruhe den Ort anzuschauen, zu bummeln und die ersten Weihnachtsgeschenke zu kaufen.</p>
<p>Manchmal doch ganz schön gut dieses Tourleben… wenn auch tatsächlich anstrengender als es hier klingen mag.</p>
<p>Wir spielen unseren aller letzten Gig der Tour und gleichzeitig den ersten in Österreich und im Ausland überhaupt. Die Menge braucht ein bisschen, sind es doch heute deutlich weniger Gäste, als in den 9 vorangegangenen Konzerten, doch am Ende spielen wir doch wieder eine Zugabe und freuen uns über die rockenden und aus sich heraus gehenden Österreicher.</p>
<p>Saltatio Mortis betreten die Bühne und Martin und ich freuen uns über den ersten vernünftig isolierten Backstage der Tour. Wow, man befindet sich quasi nur 5 Meter hinter der Band und kann sich absolut unangestrengt und leise unterhalten.</p>
<p>Es ist ein komischer und zugleich wieder toller Moment, als Martin und ich beim „Spielmannsschwur“ noch einmal die Bühne betreten.<br />
Es wird für unbestimmte Zeit das letzte Mal sein, mit den lieben Jungs von nebenan die Bühne zu teilen, das letzte Mal, dass man sich zusammen verbeugt, das letzte Mal, dass man in geselliger Runde zusammen im Bus sitzt und auf den Abend trinkt…</p>
<p>Naja, heute wenigstens ohne blöde Witze.</p>
<p>Wir hoffen, dass dies nicht die letzte gemeinsame Tour war.<br />
Danke Euch Jungs, es war einfach wieder echt Banane und total klasse!</p>
<p>Prost.</p>
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		<title>30.11.2012 &#8211; Lindau &#8211; Club Vaudeville</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2012 17:04:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourtagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir machen gegen elf Uhr morgens Station auf einem Rastplatz bei Ulm, und – wie wundervoll! – es liegt Schnee. Auch als wir in Lindau ankommen liegt Schnee und mir]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir machen gegen elf Uhr morgens Station auf einem Rastplatz bei Ulm, und – wie wundervoll! – es liegt Schnee.</p>
<p>Auch als wir in Lindau ankommen liegt Schnee und mir wird bewusst, dass trotz der Tatsache, dass ich 24 Stunden am Tag online bin und Zugang zu Nachrichten aus aller Welt habe, das Wetter in Süddeutschland an mir vorüber gegangen ist. Und noch mehr freue ich mich – trotz meines Atheismus – auf Weihnachten, nicht nur, weil es heißt, meine Familie und die meisten meiner Freunde wiederzusehen. Sondern weil eben (hoffentlich!) Schnee liegt.<span id="more-834"></span></p>
<p>Während Sören frühstückt, laufe ich durch den Club und freue mich über die vielen Plakate und Transparente gegen Rechts, gegen Sexismus und gegen Homophobie. Egal wie prätentiös das klingt: Das hier, denke ich, ist genau der richtige Club für uns.</p>
<p>Nach einem grandiosen Catering – Danke, Thomas! – spielen wir eine der besten Shows der Tour. Das liegt nicht zuletzt an der Niveauisation: Im Genre Oper singen wir über „Holzhobel“. Sören übernimmt mit seiner tiefen Stimme den männlichen und ich, in meine Kopfstimme wechselnd, den weiblichen Part. (Ganz wie im Bett auch, aber das nur am Rande.)</p>
<p>Wenngleich das Thema wenig opernhaft und ein Hobel IMMER für Holz gedacht ist – nur wenn er das nicht ist, stellt man ihm ein weiteres Wort voran, zum Beispiel Käse –, schaffen wir es, aus dem linken Rockclub für ein paar Minuten ein Opernhaus zu machen, das von Dramatik hochschwanger ist.</p>
<p>Und wie bisher immer auf der Tour ist der Gig viel zu schnell vorbei. Wir könnten problemlos noch mal vierzig Minuten (oder sogar mehr) spielen. Aber, um munter loszufloskeln, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Und deswegen ist dieses Tourtagebuch – Achtung, Riesenpointe! – auch jetzt einfach</p>
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		<title>29.11.2012 &#8211; Mainz &#8211; K.U.Z.</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2012 16:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sören</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourtagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Milch, Saft, Red Bull, Bier, Fanta, Cola, Wasserkocher, Kaffee, Kekse, div. Süßigkeiten, Brötchen, Brot, frisches Gemüse und Obst, Schinken, Wurst, Käse, Rührei, Speck, Pancakes, diverse Marmeladen, Nutella… Kurzum, das Catering]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Milch, Saft, Red Bull, Bier, Fanta, Cola, Wasserkocher, Kaffee, Kekse, div. Süßigkeiten, Brötchen, Brot, frisches Gemüse und Obst, Schinken, Wurst, Käse, Rührei, Speck, Pancakes, diverse Marmeladen, Nutella… Kurzum, das Catering heute ist das komplette Gegenteil vom Gestrigen.</p>
<p>Wir frühstücken erst einmal lange und ausgiebig, bevor wir unseren Merchstand aufbauen. Platz ohne Ende, gestellte Tische zum ausbreiten der Shirts und sogar ein Garderobenständer, an dem man den Merch präsentieren kann. Ebenfalls das Gegenteil von gestern.</p>
<p><span id="more-829"></span></p>
<p>Noch während wir aufbauen, bekommen wir Besuch von einer gemeinsamen Freundin vom MPS. Schnell den Stand fertig gemacht und ab geht&#8217;s, am wunderschönen, mich an meine Heimat erinnernden Fluss, Rhein entlang, in die Neustadt von Mainz. Nach einem lecker-Glühwein auf dem Weihnachtsmark, suchen wir einen Platz zum aufwärmen. Schnell finden wir eine schöne kleine Bar und bestellen uns erst einmal heisse Schokoladen und Kaffee. Doch kaum ist das Heissgetränk halb leer und die Unterhaltung in Gang klingelt mein Handy. Kai, unser Tourmanager, der uns mitteilt, dass unser Soundcheck vorgezogen ist.</p>
<p>&#8220;Wir sind in 10 Minuten da&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich geb Euch genau fünf&#8221;</p>
<p>&#8220;Okay, dann bis in acht Minuten&#8221;</p>
<p>Nach dem Soundcheck schreibt Martin noch das Tourtagebuch von Regensburg, während ich mit der Mandelkönigin weiter ziehe und in einer nicht all zu weit entfernten Bierstube (mit furchtbarer Karnevalsmusik) unglaublich leckeres, dunkles Bier finde…</p>
<p>Kurz vor der Show gehen wir mit alle Mann noch gegenüber des Clubs im Vapiano Essen. Hmmm, Parpadelle Aglio con Tartuffo. Lägga.</p>
<p>Mein Bauch ist so voll und ich gedanklich schon so bei unserer Show, dass ich glatt vergesse unseren Aufnahme-Laptop einzurichten. Naja, dann nehmen wir die Show halt mal nicht auf. Eine von 10&#8230;</p>
<p>Grooooooooßer Fehler. Das Publikum ist absolut grandios und feiert von den ersten zehn Sekunden unserer Bühnenperformance an, sorry für das Klischee, eine echt fette Party. Die Niveauisation, Hamstersex in a-Moll, ist eine der besten, der gesamten Tour. Waaaaaaah und ausgerechnet DIE Show haben wir nicht aufgenommen. Verfickter Kackdreck. Da hätte ich doch lieber gestern nicht aufgenommen, da ist uns ob unserer Verwunderung nicht mal die Impro gelungen…</p>
<p>Nach der Show wartet ein älterer Herr an unserem Merchandise Stand auf uns. Ich verdrehe innerlich schon die Augen und bereite mich seelisch auf eine erneute Diskussion über unseren Humor vor. Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.</p>
<p>Der gute Herr stellt sich uns als Reporter für die Mainzer allgemeine Zeitung vor und lobt uns in die höchsten Höhen. Er verrät uns sogar, dass er uns vorher kannte und wir auch der Grund seien, dass er heute hier ist. Saltatio Mortis kenne er bisher noch nicht.</p>
<p>Da bin ich ja echt mal gespannt auf den Artikel&#8230;</p>
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