Tourtagebuch

Bochum – 21.11.2014

Unser Mercher Flo (born and raised im Ruhrpott) und ich haben Sören schon zu Beginn der Tour angedroht, den Auftritt in Bochum mit 120 Minuten „Bang Boom Bang“-Zitaten zu bestreiten. Als wir im „Bahnhof Langendreer“ angekommen sind und Flo und ich unsere Drohung wiederholen, entgegnet Sören, dass er jedes Zitat mit einem Atze-Schröder-Gag kontern werde.

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Ulm – 15.11.14

Von München bis Ulm sind es nur gute zwei Stunden, wir könnten also bis eine Minute vor dem Auschecken schlafen, wenn wir nicht frühstücken wollten. Im Frühstücksraum treffen wir Wölfi und den Rest der Kassierer, die zusammen mit uns die letzten hier beim Essen sind. Fast ein bisschen zu klischeehaft: dass kurz bevor das Frühstücksbüffet zumacht, nur noch die Künstler da sitzen.

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München – 14.11.14

Mein Plan klingt simpel: ich fahre Donnerstagnachmittag nach Bochum und am Freitag ganz entspannt mit unseren Merch-Leuten weiter nach München. In Bochum essen wir entspannt, trinken ein, zwei Bier, gucken nen Film, schlafen aus und gegen Mittag machen wir uns auf den Weg zu unserem Auftritt im „Backstage“. Richtig gelesen: Der Plan klingt simpel.

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Kiel – 7.11.2014

Ich wache gegen acht auf und habe einen ziemlichen Kater. Nach dem Auftritt in Braunschweig war ich mit meinen Freunden Maggi und Brilli (schöne Spitznamen, oder?) noch in der „Luke 6“ (wo auch Sören noch dabei ist und Maggis Freundin), dann zogen nur Maggi, Brilli und ich weiter in die „Bratröhre“, einer Kneipe in Braunschweigs Rotlichtviertel, die die Definition einer urigen Kneipe ist: es wird exzessiv geraucht, Eintracht-Braunschweig-Fan-Utensilien hängen an den Wänden, Musik gibt es aus einer Jukebok (zwei Songs für 50 Cent), der Wirt Fabi wird geduzt.

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Braunschweig – 6.11.2014

Was in den Menschen hochkommt, wenn die Lokführergewerkschaft GDL streikt – man erinnere sich, dass es hier für die Fahrgäste um ein paar Tage und etwas Verspätung geht –, ist schon bedenkenswert ekelhaft. Das ist wie S-Bahn-Ausfälle im Winter: man weiß, dass es bei viel Kälte, Eis und Schnee zu Schwierigkeiten kommt, trotzdem kotzt man sich schön über die Bahn aus. Herrje.

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